Auf nach Lauterach, 20.08.2012

Tagesstrecke ca. 30km

Um 4!! Uhr morgens stehen wir auf.

Die Nacht war kälter als erwartet. Das Frühstück ist netterweise schon für uns vorbereitet.

Wir satteln die Pferde und es geht mit angezogener Handbremse los.

 

Wir versuchen so viel wie möglich im Wald und Schatten zu reiten, die Hitze macht uns und den Pferden zu schaffen.

Die Kriebelmücken aber freuen sich und nutzen jede Gelegenheit den Pferden Blut zu nehmen.

Zur Mittagshitze binden wir die Pferde im Wald an Bäume, wo sie nach wenigen Minuten Rumgezappel entspannen und Energie tanken. Für uns breiten wir die Goldfolie und Wolldecken aus und machen eine ausgiebige Siesta.

Unser Wasservorrat hat sich dem Ende geneigt. Auf unserer Suche halten wir auf einem Hof um um Wasser zu bitten. Dankbar trinken die Pferde eimerweise Wasser und wir erfrischende Apfelschorle.

 

Später in Obermarchtal machen wir eine Radlerpause in der Innenstadt. Die Pferde bekommen überdimensionale Möhren von der netten Gastwirtschaftbeitzerin.

 

Es geht weiter durch steile, verwinkelte, wunderschöne Gassen bis zur Donau. Auf einer Brücke über die Donau kann man Kinder beim Arschbombenperfektionieren beobachten!

Ein abenteuerlicher Waldweg führt uns nach Lauterach. Kurz vor dem Hof, den uns Margarete empfohlen hatte, kommt uns Mäx, der Hofbesitzer, mit seinem jüngsten Nachwuchs auf den Bauch gebunden im Trecker entgegen. Früh übt sich. Wir werden fröhlich empfangen und sind stolz auf gute 30km diesen Tag.

 

Die Nacht verbringen wir also auf dem Mutterkuh-Biohof von der Familie Mammel. Die Pferde machen es sich in einem großen Laufstall mit Bioheu und Biohafer gemütlich. Hier stehen sonst die drei riesigen Belgischen Kaltblüter, die zu Zeit auf der Weide unterkommen. Die Mammels haben große Planwagenreisen in andere Länder mit ihren Pferden erlebt. Sie erzählen uns viele tolle Geschichten und wir bekommen eine langersehnte Dusche und einen wunderbaren Schlafplatz im Haus.

 

Für uns wird ein Lagerfeuer gezündet, an dem wir zusammen den Abend verbringen. Wir bekommen sogar noch Besuch aus Geigelbach.

Es war super nett. Danke!

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