Durch den Regen nach Viermünden, 11.09.2012

Wir starten nach einem unglaublich guten Frühstück auf der Wanderreitstation Katharinen Hof. Der Hofbesitzer hilft uns mit der Richtung und erklärt uns günstige Wege in Richtung Norden. Wir verabschieden uns und es geht weiter.

Heute regnet es. Wir haben kaum Regen auf dieser Reise gehabt und so war auch heute eher moderat. Es nieselte nur über den Tag verteilt und konnte so unsere Stimmung nicht trüben.

 

Mit unseren orange leuchtenden Regenponchos durchquerten wir Wälder, Felder und Flüsse bis zu einem Rewe zur Mittagspause.

Dort bekommen die Pferde Brot von den Mitarbeitern, die sich sehr nett und interessiert mit uns unterhalten. 

Uns wird direkt eine Unterkunft angeboten, die wir leider ablehnen müssen. Wir wollen noch einiges schaffen heute.  Wir bedanken uns und ziehen bald weiter.

Wir landen durch eine blöde Abkürzung an einer Bundesstraße mit Leitplanken (s.Foto) und müssen einen etwas abenteuerlichen Weg auf uns nehmen um wieder auf unsere Route zu kommen. Das schaffen wir auch noch.

 

Gegen Ende des Tages machen wir eine Pause an einer kleinen Grillhütte und telefonieren mit Werner Fademrecht, Redakteur der NWZ, unserer heimatlichen Zeitung. Er verfasst den tollen Zeitungsartikel "Im Sattel durch Deutschland".

Auch Familie Fleck, bei denen wir diese Nacht aufgenommen werden, bestellt gleich für den nächsten Morgen die Zeitung. Sie besitzen einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Kuhhaltung. Wir treffen auf einen riesen Haufen getrockneter Brötchen und auf eine lustige und sehr liebe Familie.

Wir dürfen bei der Tochter oben in der Wohnung schlafen und nach dem Abendessen den hausgemachten Schnapps probieren. Die Pferde kommen natürlich vorher auf eine große Wiese und bekommen sogar extra Heu für die Nacht.

Wir freuen uns wieder über die Spontanität und Güte unserer Gastgeber. Danke!

 

- Großen Dank an dieser Stelle an Frank Richter, vom Förderverein Wir für Sachsenberg, der uns half Familie Fleck ausfindig zu machen. Leider hatten wir deren Name und Adresse verschusselt. Durch unserer Suchaktion meldete sich Frank Richter als Einziger positiv zurück und konnte durch unsere Fotos die Familie Fleck erkennen. -

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