2 Tage Urlaub auf dem Lübbenhof, 15.+16.09.2012

Am Morgen nach der Verpflegung der Pferde, packen und satteln wir und schon geht es weiter. Als Erstes erwartet uns eine sehr kleine Autobahnunerführung. Ein kleiner Tunnel, durch den wir die Pferde führen müssen. Wir haben vermutlich mehr Bammel als die Pferde. Sogar die unerfahrene und junge Romi macht das problemlos mit. So, wie eigentlich alles seit Beginn dieser Reise. Ein tolles Pferd!

Wir frühstücken am Supermarkt und machen uns weiter in Richtung Norden!

 

Es ist heute ziemlich kalt und ungemütlich, also suchen wir nach etwas warmen zu Essen und hoffen im Ort gegen Mittag etwas zu finden. Doch das gestaltet sich schwierig. Alles ist geschlossen.

Verzweifelt klingeln wir bei der Gaststätte "Zur alten Heide" und haben großes Glück. Eigentlich ist die Gaststätte noch geschlossen, aber die nette Tochter der Familie Wiehmeier öffnet uns die Tür und schenkt uns warmen Kakao und sogar noch warmes Essen vom Mittag.

Wir erfahren, dass Frau Wiehmeier gerade ihren Geburtstag feiert und gratulieren. Es gibt auch noch ein Stück Kuchen für uns. Sehr sehr lecker.

Wir erleben Oma Wiehmeier hinter der Theke und bewundern sie für ihre Tüchtigkeit in ihrem hohen Alter.

Gerne arbeitet sie noch in der Wirtschaft, obwohl sie das schon längst nicht mehr müsste. Toll!

Plötzlich macht unsere Gastgeberin große Augen, wir schauen aus dem Fenster uns sehen Kimba frei grasen. Ihr Halfter hat sich wohl gelöst.

Das nehmen wir als trauriges Zeichen die warme Stube zu verlassen und weiter zu ziehen.

 

Es wird langsam spät. Wir halten Ausschau nach einer Unterkunft, doch heute fällt uns nichts in den Schoß. Die Pferde werden schlapp, sie laufen immer langsamer. Marie bemerkt, dass Romis Beine wieder zu anschwellen beginnen. Dann geht Romi auch noch lahm. Schweren Herzens führt Marie sie weiter in der Hoffnung bald einen Stall zu finden. Das erste Mal müssen wir über einen Abbruch nachdenken. Verzweifelt fragen wir in Delbrück auf einem Gestüt um Hilfe. Sie leiten uns weiter, außerhalb der Stadt, zum Lübbenhof. Es sind noch zwei, drei Kilometer bis wir voller Hoffnung ankommen. Wenn wir nun abgewiesen werden, dann lassen wir uns abholen. Romi tut uns so leid, sie braucht unbedingt eine Pause.

 

Maria begrüßt uns herzlich, versteht unsere Situtation und zögert keinen Moment. Wir stellen unsere Pferde in eine Halle, sie bekommen Heu und Wasser. Maria und ein paar Einsteller haben gute Tipps und geben uns eine Ringelblumen Wundsalbe für Romi zum verarzten.

Nun ruft Maria Bernd, den Hofbesitzer, an und bringt uns den Schlüssel für die Ferienwohnung. Wir können uns frisch machen und ausruhen, dann bringt uns Maria zum Katharinenmarkt in Delbrück.

Der ist glücklicherweise dieses Wochenende. Nichts hätte besser sein können, um unsere Anspannung zu verlieren. Wir wandern über den Markt und treffen uns mit Bernd und seinen Freunden auf ein paar Bier.

So verbringen wir doch noch einen lustig-entspannten Abend.

 

 

Am nächsten Morgen erwartet uns ein prächtiges Frühstück. Mit Süßigkeiten, Hello Kitty Tassen, Obst und allem drum und dran. Das ist so lieb. Danke Maria!

Sie bietet uns an direkt noch eine ganze Woche zu bleiben, wenn wir wollten! Genau das was wir gerade brauchen können. Ein großes Herz, dass uns aufnimmt. Gerne bleiben wir eine weitere Nacht. Romis Beine sehen schon besser aus, vieleicht geht es ihr morgen gut genug um unsere Reise fortzusetzen.

 

Wir bleiben eine weitere Nacht, die Pferde bekommen eine riesen Weide und erholen sich prächtig.

Auch wir können unsere Sorgen vergessen und verbringen eine tolle Zeit mit Bernd in Delbrück und auf dem Lübbenhof.

 

 

Der Lübbenhof war die Rettung unserer Reise! Vielen Dank!

 

Auf Wiedersehen Lübbenhof!
Auf Wiedersehen Lübbenhof!

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