Schon fast zuhause, 20.09.12

Heute Morgen sehen und verabschieden wir Lea kurz bevor sie zur Schule muss. Dann frühstücken wir mit Andreas. Wir unterhalten uns Landwirtschaft und Tierhaltung. Er selbst hat mehrere hundert Mastschweine, Junghennen und ca. 300 Pferde in Pension. Es gibt auf seinem Hof ganze 5 Reithallen, Führanlage und etliche Ställe.

Wir bekommen einen kurzen, interessanten Einblick in seine Schweinemast. Es ist interessant wie unterschiedlich die Höfe konzipiert sind auf die wir die Abende unserer Reise aufgelaufen sind. Wir waren bei privaten Pferdehaltern, großen Reitställen, Hobbygärtner, großen und kleinen Biohöfen und konventionellen Betrieben.

So unterschiedlich die Höfe sind, die Menschen darin haben uns mit offenen Armen empfangen und sich hilfsbereit um uns gekümmert.

 

 

Wir satteln die Pferde und reiten gerade vom Hof als Junghennen in Käfige für den Transport verladen werden.

Für unsere Pferde und auch für uns sind die Mastställe mit einem angespannten Gefühl verbunden.

 

Unterwegs sehen wir einen schrillen Skulpturverkauf, viele typische Häuser für die norddeutsche Gegend und in Beverbruch gegen Abend einen der nettesten alten Herrn der Welt. Er arbeitet im kleinen Edeka von Beverbruch und ist so lieb, uns den Kakaro aufzuwärmen und sich für uns um eine Unterkunft zu kümmern. Der Tag ist so kalt, unsere Finger und Mägen freuen sich über die Wärme. 

Letztlich landen wir bei Familie Budde ein paar Meter weiter. Der Sohn, Oliver, züchtet Pferde und kann uns eine Wiese für Kimba und Romi geben. Wir dürfen bei Buddes im Wohnzimmer des Obergeschosses schlafen. 

Der nette Herr vom Edekaladen kommt sogar noch vorbei, um nach uns zu sehen, als wir gerade ein Abendessen bekommen. Wir freuen uns sehr darüber.

Oliver nimmt uns diesen Abend mit auf ein Bier zum Stammtisch im Reiterstübchen, bevor wir totmüde ins Bett fallen.

Morgen werden wir Zuhause sein! Unglaublich.

 

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