Frequently asked questions

- Die meistgestellten Fragen während unseres Wanderritts -

  • Tut euch nicht der Hintern weh? 

Nicht ein Mal in den gesamten fünf Wochen unserer Reise! Durch den perfekten Ausgleich der Muskelaktivität beim Reiten und Laufen, können wir uns dies ersparen. Alle 1-2 Stunden (spätestens wenn die Beine müde werden und der Sitz unangenehm) steigen wir ab und entlasten Pferderücken und unsere Beine und Hintern, laufen 1-2 Stunden und steigen wieder auf.

  • Und wo schlaft ihr immer? 

Auf gut Glück bei Reiterställen, Pferdehöfen, bei privaten Pferdehaltern oder Wanderreitstationen und im Notfall auch mal draussen. Wir haben gegen Abend nachgefragt wo wir es schön fanden und die Leute nett waren :)

Schlafplatz auf einem Biohof
Schlafplatz auf einem Biohof
 
  • Und die Leute nehmen euch einfach so auf? 

Das tun sie! Nach einer kurzen Aufwärmphase in der wir uns vorstellen und unsere Reise erklären, werden Gedanken sortiert und ein Plan entwickelt. Steht dann fest, wohin mit den lieben Pferden und den verrückten Mädchen, so werden wir mit viel Wärme aufgenommen, uns wird tatkräftig geholfen und wir werden verpflegt wie die Könige. ("Ein Reisender lebt wie ein König", nach einem wunderbaren Wandervogel und Seefahrer) Wir können sagen: Unsere Erfolgsquote liegt sicherlich bei 90% bei der ersten Anfrage. Dank euch lieben Gastgebern!

Unbekannterweise Unterkunft gegeben
Unbekannterweise Unterkunft gegeben
  • Wieviele Kilometer macht man da so am Tag? 

Im Schnitt um die 40. An manchen Tagen nur 15 an anderen sogar 60. Abhängig von Bodenverhältnissen und Wegstrecken.

  • Wo geht es denn als nächstes hin? 

"Immer Richtung Norden, unserer Luftlinie enlang." "Immer der Nase nach, soweit uns der Tag bringt."

auch mal mit Hafer
auch mal mit Hafer
  • Wie macht ihr das mit dem Futter für die Pferde? 

Unsere Pferde bekommen alle 2 Stunden Gras zu fressen. An Seitenstreifen und auf Wiesen unterwegs.

Abends bekommen sie wenn möglich Heu und Hafer oder eben eine Weide mit Gras bei unseren lieben Gastgebern. Oft haben wir auch eine Futterration Hafer für unterwegs mitbekommen, die die Pferde in Futtersäcken an den Kopf gehängt bekommen.

Fresspause
Fresspause
 
  • Und was sagen eure Eltern dazu?! 

Unsere Eltern haben uns sozusagen die Ideen in den Kopf gesetzt.

Angefangen mit ihren eigenen Geschichten über Motorradreisen und Backpacking per Anhalter durch Europa bis hin zu Familienreisen und der Anzettelung von Schüleraustauschjahren während der elften Klasse.

Helen ging nach Argentinien, Marie nach Mexiko und damit fing unser Reisefieber an.

Die Idee von einem Wanderritt durch Deutschland fanden Beide sofort klasse.

Über das Gelingen unseres Unternehmens jedoch mussten beide erst schmunzeln.

Die vielen Faktoren, die schief gehen könnten, ließen unsere Eltern zweifeln: schlechtes Wetter, Krankheiten, Unfälle, Streitereien, Umwege etc. Aber, mit den Wochen und den zunehmenden Kilometern unserer Reise wuchsen ihr Glaube und ihr Stolz mächtig:) und die Negativ-Szenarien rückten in den Hintergrund.

 

  • Wollt ihr Kuchen? - Immer gerne:)

leckerer Kuchen (der nicht einmal die Zeit für ein Foto hatte:) ), spendiert vom Restaurant Schomaker!

 

  • Eure Pferde machen das so mit?

Wir haben die beiden nach dem Natural Horsemanship Prinzip ausgebildet und können sie somit auch kontrolliert an schwierige Situationen heranführen.

Es basiert auf dem natürlichen Pferdeverhalten, um das Vertrauen und den Respekt der Pferde in der Pferd-Mensch-Beziehung zu gewinnen.

Uns war wichtig, dass die Pferde in Gefahrensituationen jeglicher Art einen kühlen Kopf bewahren können und der Umgang auch so harmonisch und entspannt ist!

Durch diese Art der Kommunikation konnten wir erreichen dass die Pferde uns entspannt durchs Land tragen konnten.

Jeden Morgen sind sie zu unserer Überraschung auf uns zugelaufen.

Sie trotten jeden Morgen wieder munter drauf los, marschieren ohne zurück zu sehen und werden tatsächlich unruhig, wenn wir eine zu lange Pause machen!

  • Wo sind denn die Trensen? Lenkt ihr die Pferde nur mit den Dingern?

Gemeint sind unsere Knotenhalfter.

Wir reiten ausschließlich mit Knotenhalftern und lenken die Pferde hauptsächlich mit Schenkelhilfen.

Die Leute können sich kaum vorstellen, dass man so ein Pferd bremsen und lenken kann, vor allem wenn es durchgeht. Doch es geht!

Da unsere beiden Stuten aber so ausgeglichen durch das ganze Laufen sind, kommen sie eh nicht auf die Idee.

 

  • Tragen die Pferde keine Hufeisen? Die haben ja Schuhe an!

Die Pferde kommen wunderbar ohne Hufeisen zurecht. Als Hufschutz haben wir Hufschuhe und benutzen diese bei sehr fordernden Untergründen, wie zum Beispiel bei fiesen Schotterwegen oder viel Straße.

Da unsere Pferde durch die Reise und den stetigen Wechsel von Untergründen einiges gewohnt sind, sind die Hufe robuster geworden.

Da Hufe nur optimal ohne die Einschränkung der Bewegung durch Hufeisen durchbluten und sich entwickeln können, sind unterschiedliche und fordernde Untergründe wichtig für Pferde.

Wir sind wir überzeugt, dass wir ohne die Manipulation der Hufe durch Eisen durch Deutschland reiten können und zudem die Hufe dadurch noch stärken.

Genau dies tritt ein. Romis und Kimbas Hufe sehen mit den Tagen auf Wanderschaft immer besser aus.

In Ebsdorf nach ca 370km zu Huf
In Ebsdorf nach ca 370km zu Huf
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"Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt."