Was getan werden muss und was wir brauchen

Gute Zufälle

Hier mit dem Sattel und Gepäck vor ihrer eigenen Reise
Hier mit dem Sattel und Gepäck vor ihrer eigenen Reise

Eine nette Frau aus der Nähe von Münster hatte genau den Sattel, den wir für Romi brauchten.

Beim Telefonat kam raus, dass sie selbst schon von der Nordsee bis nach Stuttgart geritten ist.
Was für ein Zufall!
Sie hat Helen das unglaubliche Angebot gemacht, uns ihre komplette Ausrüstung zu leihen. (Kompässe, Satteltaschen, Bänder, Kartenmappe etc.)
Dieser tolle Zufall gab uns noch mehr Zuversicht. Hier ein großes Dakeschön!

Zufällig hat Vroni aus Ebersbach gerade ihre Prüfung zur VFD-Wanderrittführerin bestanden.
Also so ein toller Zufall!
Helen hat mehrere Abende bei Vroni und Bernd verbracht, super Expertentipps bekommen und Reisegeschichten bei einem Gläschen Wein gelauscht um genau heraus zu finden was alles besorgt und was bedacht werden muss!

Ein Teil der Ausrüstüng
Ein Teil der Ausrüstüng

Zweitpferd

Da Marie in Kanada ist, überträgt sie Helen die Aufgabe ein Pferd zu finden.
Nach einigen verrückten Ideen, kam sie auf die Verrückteste: ROMI.

Ein junges, neugieriges, unverbrauchtes, kaum gerittenes Pferdchen, das sich mit Reiter auf dem Rücken hinlegt und herumspringt wie eine Kuh.
Das perfekte Pferd für diesen Ritt. Helen wird daran arbeiten und sie auf den Ritt vorbereiten.
Soviel Vertrauen muss sein.

Maries neues Pferd
Maries neues Pferd

Ausrüstung

Knotenhalfter und Taue sind einfach besorgt. Ein Drittes wird als Ersatz mitgenommen.

 

Geeignete Sättel haben beide Pferde nicht.

Kimba wurde mit Schulsätteln vom Ponyhof, mit mehreren Pads übereinander oder einfach ohne alles geritten. Romi hatte nie einen eigenen Sattel.
Also wurde Tanja Missalek, eine Sattlerin aus Ravensburg angerufen um zu helfen geeignete Sättel für unser Vorhaben zu organisieren.
Sie hat Deuber Sattelbäume aufgelegt und konnte sofort sagen welche Sättel die Pferde brauchen.
Einen für Kimba hatte sie gleich dabei. Für Romi musste Helen allerdings noch einen im Internet finden.

 

Satteldecken bestellte Helen bei der Bundeswehr. Große dunkelgrüne Wolldecken, geeignet als Sattelpad und auch als Schlafsack für die Nacht.

 

Hufschuhe (statt der Eisen!) gab es natürlich vom Chef, Hermann Eberhart!
Romi bekommt einmal komplett perfekt sitzende Renagades. Kimba trägt hinten Swiss Horse Boots und vorne Cavallos, da die Friesenhufe etwas spezieller sind und die Hufschuhindustrie hier noch nicht ganz ausgereift ist.

Renegades
Renegades

Zeit

Wie lange reitet man durch Deutschland?

Wir hätten am liebsten 2 Monate um auch einmal dort zu bleiben wo es uns gerade gefällt.

Unsere Überlegungen und vor allem der Plan für diesen Ritt entstanden erst gegen Juni 2012. Die Zeit war knapp. Marie bucht ihr Ticket um, sodass sie einen Monat früher als geplant aus Kanada kommt und wir wenige Tage nach Abflugdatum, Mitte August, starten können.

Da Maries Studium schon Mitte September beginnt, ist ein straffer Zeitrahmen von fünf Wochen gegeben. Sollten wir es überhaupt so weit schaffen, müssen wir uns etwas ranhalten, mit ca 30km am Tag.

Hund

Helen hat seit ca. 3 Monaten den kleinen Odin, einen Welpen. Zum Glück hat sich unsere Tante Gesche und ihre Familie bereit erklärt auf ihn aufzupassen.

Danke für das liebevolle Behüten!

Der kleine Odin kann nicht mit!
Der kleine Odin kann nicht mit!

Orientierung

Karten lesen muss man auch erstmal lernen. Und wie liest man einen Kompass? Und wie beides gleichzeitig?
Das haben Vroni und Bernd, Freunde vom Ponyhof Eberhart, Helen beigebracht. Sie haben topografische Karten 1:50.000 empfohlen, welche Helen über das Landesvermessungsamt Baden Württemberg bekommen hat (vorerst nur für Baden-Württemberg).
Die Luftlinie Richtung Oldenburg wurde in einer Deutschlandkarte eingezeichnet und in die Wanderkarten übertragen. So viel zur ersten Wegplanung.

Ein Garmin GPS-Gerät haben wir von Hermann Eberhart ausleihen dürfen. Danke!
Zudem hat Helen ein Smartphone mit dem sie Gebrauch von GoogleMaps machen kann. Und um ehrlich zu sein, ohne dies hätten wir wohl um Einiges länger gebraucht.

Trotz alledem ging es meist "immer der Nase nach", in Richtung Norden.

kleines Hilfsmittel, das GPS-Gerät
kleines Hilfsmittel, das GPS-Gerät

Training

Romi ist kaum eingeritten und braucht ebenso wie Kimba Training. Da Marie erst kurz vor Losritt ankommt, bleibt diese Aufgabe Helen überlassen.
Sie schnappt sich sooft es geht möglichst beide Pferde gleichzeitig und reitet und reitet und freut sich über jeden der ihr dabei hilft. :)

Helen, Kimba und Romi sind im Training. Marie allerdings kommt währenddessen in Kanada nur selten aufs Pferd.
Die wird Muskelkater haben!, sollte man meinen.

Im See bei Geigelbach mit Kimba und Romi im Schlepp
Im See bei Geigelbach mit Kimba und Romi im Schlepp

Unterkünfte

Natürlich brauchen wir Übernachtungsmöglichkeiten.
Helen ruft bei einer bekannten Wanderreitstation in der Nähe an und sichert die erste Übernachtung.

Das war es auch schon mit der Vorausplanung.

Wir wollen uns offen halten, wie viele Kilometer wir und die Pferde schaffen. Da wir weder uns noch die Pferde überfordern wollen, stecken wir uns keine zu großen Ziele und werden sehen, wo wir ankommen.

Für den Fall haben wir Regencapes und unsere Bundeswehrdecken um uns ein Nachlager zu bauen. Mit einem mobilen Weidezaungerät können auch die Pferde campen.

Doch am meisten hoffen wir auf die Gastfreundschaft der Menschen in ganz Deutschland.

 

Hat jemand eine Bleibe?
Hat jemand eine Bleibe?

Wer wissen möchte wie unser Abenteuer verlaufen ist, klickt sich weiter zu Die Reise.

"Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt."