Geschafft! Ankunft in Achternmeer am 21.09.12

 

Wir haben es heute geschafft! Kaum zu glauben dass es der letzte Tag unserer Reise sein soll, an dem wir die Pferde satteln und bepacken.

Nach einer guten Nacht und einem schönen Frühstück im Hause Budde machen wir uns auf nach Achternmeer. Nur noch 17km trennen uns von unserem Ziel!

 

 

Zwei Frauen, die wir an der Straße antreffen, sagten: ,,Na jetzt habt ihr´s ja nicht mehr weit!". Sie haben wohl in der Zeitung von uns gelesen.

Bevor wir in Achternmeer ankommen, fängt uns unser Vater schonmal ab und lädt uns auf einen Tee bei sich Zuhause ein. Er konnte es nicht erwarten und wollte uns gerne live noch auf unserer Reise sehen.

Wir statten Grete und Gustav, die wie Großeltern für uns sind, einen Besuch ab. Beide haben Tränen in den Augen, so froh sind sie uns zu sehen. Gustav freut sich ganz besonders, da er früher mit Pferden in der Baumschule gearbeitet hat und an alte Zeiten erinnert wird.

Er schenkt Helen einen Pferdepokal, den er seit ihrem letzten Hochzeitstag für Helen aufbewahrt hat.

 

Unser Besuch macht Grete und Gustav Rost überglücklich!
Unser Besuch macht Grete und Gustav Rost überglücklich!

 

Es fühlt sich plötzlich ungewohnt an die Umgebung zu kennen,keine Karte, GPS oder Navigation zu benötigen um den Weg zu wissen. Stolz, mit Silberpokal im Arm, reiten wir durch Achternmeer.

Wir trinken bei unserem Vater einen Tee und die Pferde bekommen Heu. Dann geht es an die letzten 100 Meter.

 

 

Je näher wir kommen, desto heftiger springt unser Herz. Wir können es nicht glauben! Wir haben es geschafft! Zuhause erwartet uns Mama, sie hat für uns Kürbissuppe gemacht, den Tisch gedeckt und empfängt uns mit einem großen Lächeln.

Was für eine Reise. Diesen Ritt werden wir nie vergessen!

Kimba ist in gewohnter Umgebung, hier ist sie aufgewachsen. Die anderen Pferde, alles Einsteller, begrüßen die Beiden und wir können endlich ankommen.

Es gibt so viel zu erzählen, ein Termin beim Oldenburger Radio und mit der Wardenburger Zeitung warten auch schon. Doch wir schreiben direkt an unsere Helfer um zu melden, dass wir am Ziel angekommen sind. Das haben sie verdient, denn ohne sie hätten wir es nicht geschafft.

Die nächsten Tage können Romi und Kimba einen Urlaub nehmen. Mit kurzen Ausritten durch die Umgebung, wird alles wieder ruhiger.

Marie zieht nach Eberswalde und holt sich Romi nach wenigen Wochen in den Osten.

Helen nimmt Kimba mit nach Marburg. Die Stadt hat es ihr angetan.

Beide Pferde kommen in schönen Offenställen unter. In ihren Herden haben sie sich eingewöhnt, obwohl die Trennung der Beiden schmerzhaft war. 

Irgendwann werden sie wieder zusammen sein und gemeinsam neue Reisen auf sich nehmen!

 

Und wir haben es wirklich geschafft :)
Und wir haben es wirklich geschafft :)

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